PhotoBooth – oder Not macht erfinderisch

photobooth-01«Wir möchten an einem Hochzeitsfest in Frauenfeld den Gästen die Möglichkeit geben, sich in kleineren Gruppen selbst zu fotografieren…». Diese kurzfristige Anfrage motivierte mich, über die Möglichkeit eines PhotoBooths nachzudenken. Was steht denn so alles zur Verfügung, um am nächsten Abend eine funktionstüchtige Installation zu haben? Aus den Überlegungen resultierte die folgende Lösung…

Die Kamera ist auf einem stabilen Manfrotto-Stativ 190ProB mit einem Kugelkopf 488RC2 (ebenfalls von Manfrotto) montiert. Da nur kleinere Gruppen bis etwa 4 Personen pro Aufnahme abgelichtet werden sollen, wurde das Hochformat gewählt. Bei der Planung hatte ich noch absolit keine Vorstellung von den vor Ort vorhandenen Platzverhältnissen. So wurde die Nikon D700 mit dem Nikkor 24-70mm f/2.8G ausgerüstet. Zur Ausleuchtung des Sets nutzte ich meinen Jinbei DC600 mit einer 90er-Octabox. Mit dem bewährten Funkauslöser Yongnuo RF-602 N wurde der Blitz ausgelöst. Soweit handelte es sich also um eine Standardkonfiguration, wie ich sie sonst bei Shootings nutze, einfach komprimiert aufgestellt.

Die Gäste konnten Kamera und Blitz mit einem Fernauslöser «Giga T Pro» von Hähnel auslösen. Mittels Tether-Kabel wurden die entandenen Fotos direkt an das Macbook Air übertragen und dort in Lightroom angezeigt. Gedruckt wurde schlussendlich mit einem Canon Shelphy 910 auf Hochglanzpapier.

Die beschriebene Lösung hat bestens funktioniert. Der grösste Mangel ist wohl, dass sie betreut werden muss.

 

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By | 2017-01-20T17:43:33+00:00 02. August 2014|Categories: Foto-Zubehör, Kameras|Tags: , , |0 Comments

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